Signalisations-Kurs der Schwyzer Wanderwege


Rund 40 Ortsleiter kamen am 20. August zum Signalisations-Kurs ins Muotathal, da in den nächsten Jahren die Erneuerung und Optimierung der Wanderwegweiser ansteht.
Viel Arbeit wartet auf die Ortsleiter der Schwyzer Wanderwege. Das kantonale Wanderwegnetz wurde überarbeitet und digitalisiert. Zurzeit läuft das öffentliche Mitwirkungsverfahren. Laut Beat Fuchs von der Fachstelle Fuss- und Wanderwege werden in den nächsten Jahren die Wanderwege noch besser signalisiert und zum Teil verändert. Zudem habe es einige Wechsel bei den Ortsleitern gegeben, sagte der Geschäftsleiter der Schwyzer Wanderwege Emil Gwerder anlässlich des Signalisations-Kurses im Husky Camp im Muotathal.
In einem ersten theoretischen Teil informierte Gwerder die Kursteilnehmer über die Organisation der Schwyzer Wanderwege und die Zusammenarbeit mit der kantonalen Fachstelle Fuss- und Wanderwege. Sie wurde mit einem Leistungsvertrag geregelt. In jeder Gemeinde gibt es ein bis zwei Ortsleiter, die das Wanderwegnetz unterhalten, kontrollieren und für fachgerechte Signalisierung und Markierungen sorgen. Das Handbuch „Signalisation Wanderwege“ vom Bundesamt für Strassen (ASTRA) und der Schweizer Wanderwege dient den Verantwortlichen als praktisches Hilfsmittel bei ihren Aufgaben.
Der zweite Kursteil war praxisorientiert. Auf einem kleinen Parcours erfuhren die Kursteilnehmer, was es alles für die Montage der Signalisations-Tafeln und Markierungen braucht. „Wir wollen eine einheitliche Signalisation und keinen Tafelwald“, betonte Emil Gwerder. Der Muotathaler Ortsleiter Ady Marty gab praktische Tipps und zeigte die verschiedenen Befestigungsarten von Wegweisern, Markierungen und Standrohren. „Eine gute Vorbereitung ist das A und O“, sagte Ady Marty. Wer das Material nicht schon zuhause minutiös zusammenstelle, könne unliebsame Überraschungen erleben. Fazit: er muss den Weg nochmals machen, um das Vergessene nachträglich noch zu komplettieren.

 

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