Herzlich willkommen bei den Schwyzer Wanderwegen

Aktuelles

Frühlingsputz auf Schwyzer Wanderwegen

Die Mitarbeiter der Schwyzer Wanderwege sind mit Instandstellungsarbeiten beschäftigt. Für Wanderer gelten besondere Regeln.

Das schöne Aprilwetter lockt trotz Corona viele auf die Wanderwege. Damit unbeschwertes Wandern möglich ist, sind die Bezirks- und Ortsleiter derzeit damit beschäftigt, das Schwyzer Wegnetz einem Frühjahrsputz zu unterziehen.

«Es sind zahlreiche Einsätze, die jeweils im Frühling organisiert werden. Unsere Mitarbeiter sind unterwegs, um die Wanderwege auf Schäden zu prüfen und Markierungen zu ergänzen, wo nötig. Sie reagieren auch auf Meldungen, die Wanderer an uns richten», sagt Stefan Gwerder, Geschäftsführer des Vereins Schwyzer Wanderwege, auf Anfrage.

«Wir wollen möglichst alle Routen auf dem Schwyzer Wanderwegnetz kontrollieren, aber das benötigt auch etwas Zeit», sagt Stefan Gwerder. Bei dem rund 1700 Kilometer langen Wegnetz kann man sich leicht vorstellen, dass dies nicht von einem Tag auf den anderen möglich ist. «Es gibt aber auch Wanderwege, die in höher gelegenen Gebieten liegen. Da wird dann etwas später kontrolliert», so der Geschäftsführer weiter.

Der Grund ist klar, auf zahlreichen Routen liegt noch Altschnee, der kristallin und hart gefroren ist. «Deshalb empfehlen wir auch, Wege in höheren Lagen zu meiden, die Unfallgefahr ist es nicht wert, jetzt dieses Risiko einzugehen», hält Stefan Gwerder weiter fest.

Wandern ist durchaus möglich, aber mit Regeln

Nach wie vor gilt: «Bleib zu Hause.» Aber bewegen und leichte Wanderungen sind möglich. «Wanderwege finden sich sicher in Ihrer Nähe, um ein bisschen Abstand zu gewinnen und durchzuatmen, auch ohne dass Sie den öffentlichen Verkehr nutzen müssen. Social Distancing gilt auch auf dem Wanderweg», sagt der Geschäftsführer der Schwyzer Wanderwege.

Konkret bedeutet dies: Auch wenn wir uns beim Wandern entspannen und die Welt mit dem Coronavirus weit weg scheint, muss man sich zum Schutze anderer an die Verhaltens- und Hygieneregeln des BAG halten. Das heisst: Wenn Sie sich krank fühlen, bleiben Sie zu Hause. Der empfohlene Abstand von zwei Metern muss selbstverständlich auch beim Wandern und in den Wanderpausen eingehalten werden.

ERHARD GICK

 

Weiden schonen – offizielle Feuerstellen

Wandern Beim Verein Schwyzer Wanderwege ist eine erfreuliche Tendenz spürbar. Es werden viele Personen auf den Wanderwegen beobachtet, die neu zum Sport Wandern gestossen sind. «Wir erhalten aber immer öfter auch Rückmeldungen von Landwirten, dass sich nicht alle nach dem Verhaltenskodex der Wanderer in der Natur bewegen», sagt Stefan Gwerder. Unabdingbar ist, sich nur auf signalisierten Wegen fortzubewegen. Abkürzungen durch das frische Wiesland sind nicht nur verpönt, sondern auch nicht erwünscht. Das Weidland soll geschont werden. «Schliessen Sie Zäune und Weidegatter. Wandern Sie nach dem Motto: Nimm nichts mit als deine Eindrücke – hinterlasse nichts als deine Fussspuren», sagt Stefan Gwerder. «Legt man eine Rast ein, so sollte es selbstverständlich sein, seinen Abfall mitzunehmen, was leider immer nicht alle tun. Vergraben oder liegen lassen ist ein Unding», so Geschäftsführer Gwerder.

Und derzeit ist es besonders wichtig: Vorsicht beim Entfachen von Feuer. Bei anhaltender Trockenheit gänzlich auf Feuer verzichten. Wenn man bräteln will, dann nur auf den offiziell dafür vorgesehenen Feuerstellen. (eg)

Die Mitarbeiter der Schwyzer Wanderwege sind mit Instandstellungsarbeiten beschäftigt. Für Wanderer gelten besondere Regeln.

Das schöne Aprilwetter lockt trotz Corona viele auf die Wanderwege. Damit unbeschwertes Wandern möglich ist, sind die Bezirks- und Ortsleiter derzeit damit beschäftigt, das Schwyzer Wegnetz einem Frühjahrsputz zu unterziehen.

«Es sind zahlreiche Einsätze, die jeweils im Frühling organisiert werden. Unsere Mitarbeiter sind unterwegs, um die Wanderwege auf Schäden zu prüfen und Markierungen zu ergänzen, wo nötig. Sie reagieren auch auf Meldungen, die Wanderer an uns richten», sagt Stefan Gwerder, Geschäftsführer des Vereins Schwyzer Wanderwege, auf Anfrage.

«Wir wollen möglichst alle Routen auf dem Schwyzer Wanderwegnetz kontrollieren, aber das benötigt auch etwas Zeit», sagt Stefan Gwerder. Bei dem rund 1700 Kilometer langen Wegnetz kann man sich leicht vorstellen, dass dies nicht von einem Tag auf den anderen möglich ist. «Es gibt aber auch Wanderwege, die in höher gelegenen Gebieten liegen. Da wird dann etwas später kontrolliert», so der Geschäftsführer weiter.

Der Grund ist klar, auf zahlreichen Routen liegt noch Altschnee, der kristallin und hart gefroren ist. «Deshalb empfehlen wir auch, Wege in höheren Lagen zu meiden, die Unfallgefahr ist es nicht wert, jetzt dieses Risiko einzugehen», hält Stefan Gwerder weiter fest.

Wandern ist durchaus möglich, aber mit Regeln

Nach wie vor gilt: «Bleib zu Hause.» Aber bewegen und leichte Wanderungen sind möglich. «Wanderwege finden sich sicher in Ihrer Nähe, um ein bisschen Abstand zu gewinnen und durchzuatmen, auch ohne dass Sie den öffentlichen Verkehr nutzen müssen. Social Distancing gilt auch auf dem Wanderweg», sagt der Geschäftsführer der Schwyzer Wanderwege.

Konkret bedeutet dies: Auch wenn wir uns beim Wandern entspannen und die Welt mit dem Coronavirus weit weg scheint, muss man sich zum Schutze anderer an die Verhaltens- und Hygieneregeln des BAG halten. Das heisst: Wenn Sie sich krank fühlen, bleiben Sie zu Hause. Der empfohlene Abstand von zwei Metern muss selbstverständlich auch beim Wandern und in den Wanderpausen eingehalten werden.

ERHARD GICK

 

Weiden schonen – offizielle Feuerstellen

Wandern Beim Verein Schwyzer Wanderwege ist eine erfreuliche Tendenz spürbar. Es werden viele Personen auf den Wanderwegen beobachtet, die neu zum Sport Wandern gestossen sind. «Wir erhalten aber immer öfter auch Rückmeldungen von Landwirten, dass sich nicht alle nach dem Verhaltenskodex der Wanderer in der Natur bewegen», sagt Stefan Gwerder. Unabdingbar ist, sich nur auf signalisierten Wegen fortzubewegen. Abkürzungen durch das frische Wiesland sind nicht nur verpönt, sondern auch nicht erwünscht. Das Weidland soll geschont werden. «Schliessen Sie Zäune und Weidegatter. Wandern Sie nach dem Motto: Nimm nichts mit als deine Eindrücke – hinterlasse nichts als deine Fussspuren», sagt Stefan Gwerder. «Legt man eine Rast ein, so sollte es selbstverständlich sein, seinen Abfall mitzunehmen, was leider immer nicht alle tun. Vergraben oder liegen lassen ist ein Unding», so Geschäftsführer Gwerder.

Und derzeit ist es besonders wichtig: Vorsicht beim Entfachen von Feuer. Bei anhaltender Trockenheit gänzlich auf Feuer verzichten. Wenn man bräteln will, dann nur auf den offiziell dafür vorgesehenen Feuerstellen. (eg)

Medieninformation

Schwyzer Outdoor-Routen auf einen Blick

Wer sich gern draussen bewegt, findet neu von den Schneeschuhtouren bis hin zu den Wanderrouten im Kanton Schwyz alles zusammengefasst auf dem Portal outdoor-schwyz.ch. Einen Ausflug zu planen, wird somit noch einfacher.

Endlich hat der Schnee auch in den tieferen Lagen angesetzt. Jetzt kann man ihn beim Winterwandern, Langlaufen, Schneeschuhwandern oder Schlitteln so richtig geniessen. Neu finden Wintersport-Begeisterte eine Übersicht der Routen, Loipen und Schlittelpisten im Kanton Schwyz auf outdoor-schwyz.ch. Die Touren können zum Beispiel nach Länge oder Schwierigkeitsgrad gefiltert werden. Neben Kartenanzeige, Wegbeschreibung und Hüttentipps helfen auch die Gästebewertungen beim Entscheid, welche Tour man für das nächste persönliche Wintererlebnis auswählen möchte.

Ein Gemeinschaftsprojekt

Die vier Tourismusregionen Einsiedeln-Ybrig-Zürichsee, Erlebnisregion Mythen, Rigi – Berg und See sowie Stoos-Muotatal und Schwyz Tourismus pflegen das Outdoorportal gemeinsam. Der sechste im Bund ist der Verein Schwyzer Wanderwege, denn dank der App «SchwyzWandern» hat man dieselben Informationen auch immer auf dem Smartphone in der Hosentasche dabei. Finanzielle Unterstützung leistet der langjährige Tourismus-Partner Schwyzer Kantonalbank.

Das Portal ist in der warmen Jahreszeit ebenfalls eine Inspirationsquelle. Es eignet sich nicht nur, um in vorgeschlagenen Touren zu suchen, sondern auch um selbst Touren zu planen. Familien werden sich besonders für die Feuerstellen und Spielplätze interessieren. Genusswanderer lassen sich nur die aussichtsreichen Wanderungen anzeigen, und wer etwas Besonderes erleben möchte, schaut bei den buchbaren Angeboten rein. Der Bereich Sommer wird bis zum Start der Saison noch weiter ausgebaut, zum Beispiel mit Bike- und Velorouten. Das Portal outdoor-schwyz.ch bietet für alle etwas – und vor allem einen Gesamtüberblick über das Angebot im ganzen Kanton.

Die Schwyzer Wintersaison ist dieses Jahr kurz. Ein Grund mehr, sich mit der Übersicht auf outdoor-schwyz.ch gut vorzubereiten.

Bei Fragen im Zusammenhang mit dieser Mitteilung steht den Medienvertretern zur Verfügung: Barbara Elsener, Projektleiterin Schwyz Tourismus, Tel. 041 855 59 50.

Immer mehr Wanderer

Der Verein Schwyzer Wanderwege tagte vergangene Woche im Restaurant Post, Biberbrugg mit Vertretern von Kanton, Bezirken, Gemeinden, Korporationen. Man widmete sich vor allem dem Thema Ausbaustandards von Wanderwegen.

 

Auf den Wanderwegen im Kanton Schwyz tummeln sich immer mehr Menschen. Vor allem auf beliebten Strecken und an schönen Wochenenden herrscht mancherorts Grossandrang. Dazu gesellen sich immer mehr Mountainbiker die ebenfalls gerne die gleichen Wege benutzen. So entstehen Engpässe die für das Freizeitvergnügen teilweise ärgerlich sind.

 

Toleranz, Rücksicht und Respekt

Um die zuständigen Stellen auf die neuen Begebenheiten zu sensibilisieren, hat die Fachorganisation Schwyzer Wanderwege die diesjährige Behörden-Zusammenkunft auf das Thema „Ausbaustandards von Wanderwegen“ fokussiert. Ein Vertreter der Schweizer Wanderwege schilderte in einem interessanten Referat, die Entwicklung  auf dem Fuss- und Wanderwegnetz. Infolge der starken Zunahme der Mountain- und E-Bikes,  aber auch der vermehrten Wanderer, seien punktuelle Entflechtungen anzustreben. Die Bergwege sollen aber nicht übermässig feudal ausgebaut werden, weil damit noch mehr Wanderer angelockt werden, die nicht unbedingt bergtauglich seien. Wichtig seien gute Markierungen und Sicherung der gefährlichen Stellen. Für rotweiss markierte Wege brauche der Berggänger Schwindelfreiheit und eine gute persönliche Ausrüstung mit guten Bergschuhen und Regenbekleidung. Sehr wichtig, ausserhalb der baulichen Massnahmen, sei auch die Kommunikation und Sensibilisierung auf Toleranz, Rücksicht, Respekt.

 

Stacheldraht an Wanderwegen?

Zugegen war auch Regierungsrat René Bünter. Er zeigte auf, was der Kanton alles unternimmt, um dem „Mehrverkehr“ auf den Wanderwegen gerecht zu werden. Der Kanton ist für die wichtigsten Wanderwege zuständig. Verschiedene Sanierungen und Verlegungen seien im laufenden Jahr ausgeführt worden, weitere sind in der Pipeline, andere werden durch Einsprachen blockiert. Bünter lobte die gute Zusammenarbeit mit der Fachorganisation Schwyzer Wanderwege, welche die Koordination verschiedener Projekte zwischen Kanton und den Gemeinden wahrnimmt. Bünter erwähnte auch die Teilrevision des kantonalen Waldgesetzes, welches zum Teil auch die Wanderwege betrifft.

In der Fragerunde wollte eine Teilnehmerin wissen, ob Stacheldraht bei Fusswegen verboten sei. Die Antwort lautete, nein, leider nicht. Aber viele Bauern seien bemüht keinen Stacheldraht mehr einzusetzen, weil auch sie wissen, dass dies von einem grossen Teil der Öffentlichkeit gewünscht wird. Beim anschliessenden Apéro erfolgten interessante Diskussionen und reger Erfahrungsaustausch unter den Behördemitgliedern und den Wanderwegmitarbeitern.

 

 

Bild: Regierungsrat René Bünter informiert die Behördenvertreter