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9. Mai 2019

Ortsleitertreffen im einheitlichen Tenue

Am 9. Mai 2019 fand das alljährliche Ortsleitertreffen im Restaurand Ried in Freienbach statt. Alfred Kälin, Präsident des Vereins Schwyzer Wanderwege, begrüsste die 35 anwesenden Ortsleiter und deren Helfer.

Anschliessend wurde thematisiert. Stefan Gwerder, Geschäftsleiter der Schwyzer Wanderwege, referierte über die geleisteten Arbeiten im letzten Jahr und die Auswirkungen des heissen Sommers. Hauptthema an diesem Abend war die Instandhaltung und Erstellung von Entwässerungen auf Wanderwegen. Gwerder zeigte anhand einiger Beispiele, wann Entwässerungen auf den Wegen Sinn machen und wie diese richtig zum Einsatz kommen. Denn die meisten Wegschäden entstehen durch mangelhafte Entwässerung. Eine den Verhältnissen angepasste Entwässerung reduziert den Unterhaltsaufwand drastisch. Entwässerungsmassnahmen müssen auf das Umland abgestimmt und in sensiblen Gebieten mit Fachleuten aus Landwirtschaft und Naturschutz abgesprochen werden. Feuchtgebiete können durch eine ungeeignete Entwässerung in Mitleidenschaft gezogen werden.

Im Anschluss wurden beim gemeinsamen Abendessen Erfahrungen ausgetauscht und bis in die späten Abendstunden diskutiert.

Ibergeregg SZ: Auszeichnung zur Landschaft des Jahres 2019

Öffentlicher Festakt mit Preisübergabe, Alpbuffet und geführter Wanderung: 13.00 – 18.00 Uhr, Ibergeregg, Hintereggbrunnen

Die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz (SL) ernennt die Moorwälder der Ibergeregg SZ zur Landschaft des Jahres 2019. Preisempfänger sind die Oberallmeindkorporation Schwyz (OAK) als Grundeigentümerin und die kantonalen Ämter für Wald und Naturgefahren (AWN) sowie für Natur, Jagd und Fischerei (ANJF). Durch ihr Engagement gelingt es auf der Ibergeregg, in modellhafter Weise die Ansprüche verschiedener Nutzungsgruppen mit dem Natur- und Moorschutz zu verbinden.

Der Festakt mit anschliessender Wanderung zu den Moorwäldern findet am Samstag, 25. Mai im Hintereggbrunnen, direkt auf der Ibergeregg, statt. Start der Veranstaltung mit einem regionalen Alpbuffet ist um 13.00. Der Festakt ist öffentlich und kostenlos. Bei schlechter Witterung findet er im Restaurant Passhöhe statt.

Am Vormittag führt die SL im Mehrzweckhaus Baumeli in Unteriberg eine Fachtagung zum Thema «Moorlandschaften im Spannungsfeld der Interessen» durch. Start der Tagung ist um 9.15 Uhr.

Weitere Informationen zur Anreise, dem genauen Programm etc. entnehmen Sie der Website 

www.sl-fp.ch/ibergeregg.

Neuer Geschäftsleiter

Stefan Gwerder

Seit dem 1.1.2019 ist Stefan der neue Geschäftsleiter der Schwyzer Wanderwege.

Stefan ist vor 6 Jahren zu den Schwyzer Wanderwegen gekommen und war bisher Technischer Leiter. Er wird das Amt als Technischer Leiter behalten und zusätzlich die Arbeiten als Geschäftsleiter wahrnehmen. Stefan ist bei der bpp Ingenieure AG angestellt und erledigt im Mandat die Aufgaben der Schwyzer Wanderwege

Ich freue mich riesig auf meine neuen Aufgaben und die Zusammenarbeit mit allen beteiligten.

15. März 2019

Die Schwyzer Wanderwege beschäftigen sich mit den Auswirkungen des Klimawandels

Bereits heute sind die Wanderwege im Kanton Schwyz mit dem Klimawandel konfrontiert. Spürbar sind zum Beispiel Starkniederschläge, die Wege auswaschen und die Infrastruktur schädigen. Der Verein «Schwyzer Wanderwege» möchte genauer wissen, welche Herausforderungen mit dem Klimawandel auf sie zukommt und hat dazu ein Projekt lanciert. Höchstes Ziel ist die grösstmögliche Sicherheit der Wanderwegnutzenden.

 

Werden wir im Jahr 2040 auf komplett anderen Wegen wandern und nur noch mit einem Schutzhelm in den Voralpen und Alpen unterwegs sein können? So schlimm wird es kaum kommen. Der Klimawandel hat aber erwiesenermassen Auswirkungen auf Temperatur- und Niederschlagsmuster. Diese wiederum haben Einfluss auf Naturgefahrenprozesse wie zum Beispiel Murgänge und Steinschlag. Aber welche Herausforderungen ergeben sich dadurch für die Schwyzer Wanderwege?

 

Regionale finanzielle Unterstützung

Die Fachorganisation hat beschlossen, diesen Fragen in vorausschauender Manier auf den Grund zu gehen.  Dank der finanziellen Unterstützung der «ebs Energie AG» und des «REV Rigi-Mythen» konnte ein Projektantrag beim Bundesamt für Umwelt (BAFU) eingereicht werden. Aus einer Fülle eingegangener Projektideen hat das BAFU die «Schwyzer Wanderwege» gemeinsam mit dem Dachverband «Schweizer Wanderwege » für die Projektumsetzung und einen namhaften Unterstützungsbeitrag ausgewählt.

 

Mehrere Workshops im laufenden Jahr

Im Jahr 2019 werden deshalb im Rahmen des Projektes «Sicher Wandern 2040» mehrere Workshops mit Experten aus dem Bereich Klimawandel und Naturgefahren durchgeführt, um die möglichen Auswirkungen zu erfassen und erste Schlüsse zu ziehen. In einem zweiten Projektschritt sollen dann konkrete Anpassungsmassnahmen in einem Pilotgebiet im Kanton Schwyz identifiziert werden. Die Fachorganisation freut sich über den baldigen Start des Projektes. Dieses wichtige Vorhaben trägt dazu bei, dass auch in Zukunft ein möglichst gefahrloses Begehen der Wanderwege und damit ein für alle erschwingliches Freizeitvergnügen möglich ist.

Brigitte Epprecht* *Forschungsgruppe Regionalentwicklung ZHAW



Aktuelle Herausforderungen und Massnahmen


Bereits heute stellen sich den Wanderwegverantwortlichen Probleme in Zusammenhang mit Naturgefahren und Extremereignissen. Eine nicht abschliessende Liste:

  • Naturgefahren zerstören Infrastruktur oder gefährden Wandernde
  • Extremniederschläge zerstören Wege und Weginfrastruktur
  • Wandersaison hat sich verlängert
  • «Neue Sommerfrische» zieht immer mehr (unkundige) Wandernde an
  • Lange Trockenphasen verändern die Wegstruktur. Gras und Humus bilden sich zurück und können Risse  entstehen lassen oder Steine und Geröll instabil machen
  • Zwischenmarkierungen bleiben weniger lange bestehen und verblassen schneller. Dies hat zur Folge, dass vermehrt Kontrollen durchgeführt werden müssen um wenn nötig diese zu erneuern.
  • An zentralen Stellen haben sich die Frequenzen von Wandernden stark erhöht. Das bedeutet eine zusätzliche Belastung der Infrastruktur auf Wanderwegen. So benötigen Sicherheitseinrichtungen an stark exponierten Stellen vermehrte Kontrollen oder gar einen Neubau um dem Ansturm standhalten zu können

Mehr zum Thema Klimaveränderung und Klimaszenarien finden Sie unter www.nccs.admin.ch

24.Mai 2018

30 Mann bringen Wanderwege in Schuss

Die Wanderwege im Kanton Schwyz werden durch die Mitarbeiter des Vereins Schwyzer Wanderwege in Schuss gehalten. In Lauerz fand ein Gedankeanaustausch der Ortsleiter statt.

 

Erhard Gick

Schwyzer und Schwyzerinnen haben ihre Wandersaison in tieferen Lagen bereits begonnen. Wer unterwegs war, hat bemerkt, dass da und dort bereits schon Wegmarkierungen ergänzt wurden oder Mitarbeiter der Schwyzer Wanderwege auf den Wegen im Einsatz waren. «Unsere rund 30 Mitarbeiter in den Schwyzer Gemeinden waren bereits fleissig und haben die Wege nach dem doch schneereichen Winter wieder in Schuss gebracht», sagte Alfred Kälin, Präsident der Schwyzer Wanderwege, an der eben stattgefundenen Fachtagung mit den Mitarbeitern. Von Küssnacht bis in den Talkessel, der March, Höfe und Einsiedeln sind die Wege in einen guten Zustand gebracht worden.

«So wie der Winter verlief, bedeutete dies jede Menge Arbeit für unsere Mitarbeiter», sagte auch Geschäftsführer Emil Gwerder und lobte die rund 30 Anwesenden am Ortsleitertreffen im «Bauernhof» in Lauerz. An zahlreichen Orten mussten umgefallene Bäume, abgerutschte Wege oder defekte Wegmarkierungen wieder weggeräumt werden. Dies tun die meist ehrenamtlich tätigen Mitarbeiter ohne direkten Auftrag. «Jeder weiss, was im Frühjahr auf ihn zukommt», so der Geschäftsführer weiter.

Jeder Weg wird kontrolliert und in Schuss gegracht

Sturmschäden konnten durch die zuständigen Förster noch nicht alle beseitigt werden, aber meist wurde auf den Wanderwegen ein passabler Durchgang geschaffen. «Was in unseren Bereich fällt, ist die jährliche Wegkontrolle. In den Frühlingsmonaten laufen unsere Mitarbeiter jeden Wanderweg ab und kontrollieren ihn auf mögliche Mängel, die zu beseitigen sind», sagte der technische Leiter der Schwyzer Wanderwege, Stefan Gwerder. «Grundsätzlich wird diese Kontrolle jedes Jahr in beide Wegrichtungen durchgeführt. Sie haben dazu eine Checkliste für die Kontrolle», sagte Gwerder gegenüber den Ortsleitern.

Das Prozedere beinhaltet dann weit mehr, als nur mit dem roten, weissen oder gelben Farbpinsel durch die Gegend zu laufen. Da und dort müssen Richtungszeiger auf verbogenen Stangen ersetzt werden, Sturmschäden oder Stolperfallen entfernt werden. «Die Frühlingslawinen haben unseren Mitarbeitern jede Menge Arbeit beschert, aber inzwischen sind die meisten Wanderwege wieder in Schuss gebracht worden», sagte Stefan Gwerder. Jetzt erfolgen diese Arbeiten in höheren Lagen, wo zuerst die Schneeschmelze abgewartet werden musste.

Hohe Wertschöpfung durch Qualitäts-Wegnetz

Jährlich werden im Kanton Schwyz rund 500000 Franken in den Unterhalt der Wege und der Infrastruktur investiert. Dank der teilweise grossen Freiwilligenarbeit der Schwyzer Wanderweg-Ortsleiter dürfte allerdings dieser Betrag noch weit höher liegen. Der Kanton Schwyz, als mittelgrosser Wanderkanton mit 1800 Kilometer Wanderwegen, generiert für die Wirtschaft jährlich eine Gegenleistung von mehreren Hunderttausend Franken. «Mit unseren Fachtagungen mit den Ortsleitern und einer guten Ausbildung sowie Ausrüstung garantieren wir, dass die Qualität unserer Wanderwege immer top ist», so Geschäftsführer Emil Gwerder.

19. Februar 2018

Sicherer Weg in die Badi

zu den Hopfräben-Vorlagen in der Gemeinde Ingenbohl

Der Wanderweg von Brunnen in Richtung Gersau ist Teil des beliebten und touristisch relevanten Waldstätterwegs. Jedoch ist das Teilstück von der Bristenstrasse bis zum Schiller nicht nur das unattraktivste sondern auch eines der gefährlichsten Stücke des gesamten Weges. Mit der seit Jahrzehnten geplanten Fussgängerbrücke über die Muota kann diese Lücke endlich geschlossen werden. Denn zusammen mit dem Steg würde auch der Wanderweg von der Strasse weg, hin zum Naturschutzgebiet verlegt. Und dies aus gutem Grund:

- Bundesgesetz: Das  Waldstätterweg ist ein bedeutender kantonaler Hauptwanderweg und ist als solcher gemäss Bundesgesetz abseits von Verkehrsstrassen zu führen.
- Attraktive Wanderwegverbindung abseits des Verkehrs: Jetzt führt der Wanderweg entlang der unattraktiven Gersauerstrasse. Mit Bau der Brücke kann dieser endlich verlegt und massiv aufgewertet werden.
– Direkt ins Naherholungsgebiet: Der Weg in die Hopfräben ist mit der Brücke um 600 Meter kürzer und zudem rollstuhl- und kinderwagentauglich.
- Sichere Verbindung zum Kinderstrandbad: Der jetzige Weg zur Badi auf dem schmalen Trottoir ist in Anbetracht der enormen Verkehrszunahme in den letzten Jahren insbesondere für Familien und Kinder gefährlich geworden.

Das Projekt bietet einen erheblichen Mehrwert – nicht nur für Wändergäste, sondern vor allem auch für die einheimische Bevölkerung. Deshalb empfehlen wir ein klares Ja zur neuen Fussgängerbrücke über die Muota.

Emil Gwerder
Verein Schwyzer Wanderwege

5. August 2016

<<Respekt>> in den Bike-Stores

SCHWYZ Der Verein Schwyzer Wanderwege ist für ein Miteinander von Wanderern und Bikern auf Wanderwegen. Die Fachhändler sind mit im Boot.
 
 
 
ERHARD GICK
 
 
Wanderer und Biker auf Schwyzer Wanderwegen, das sollte auch in Zukunft kein Problem sein. Der Verein Schwyzer Wanderwege macht sich stark für die Aktion «Respekt». Sie ist Grundlage für die gegenseitige Rücksichtnahme auf den Wanderwegen. Die vom Verein lancierte Aktion geht jetzt einen Schritt weiter. Sie holt die Bike- und Velohändler mit ins Boot. «Für uns sind sie wichtige Partner, um unsere Informationen direkt an die Biker weiterzugeben», sagt Emil Gwerder, Geschäftsführer von Schwyzer Wanderwege.
 
In den letzten Tagen hat der Verein damit begonnen, Fachhändler und Bergsportgeschäfte mit einer Bikeabteilung gezielt mit Hinweistafeln auszurüsten. «Die Aktion ist gut angekommen», sagt der Geschäftsführer des Vereins. Der Kanton Schwyz ist einer der fortschrittlichsten Wanderkantone bei der Koexistenz von Bikern und Wanderern.
 
 
 
Fachhändler wirken mit
Die ersten Reaktionen sind positiv, dass man auch in den Bike-Stores die Kunden und Kundinnen über den Ehrenkodex informieren will. Man sei dort gewillt, bei der Prävention mitzuwirken und zu sensibilisieren. «Wir werden die Tafel an prominenter Stelle aufstellen. Auch unsere Branche muss ein Interesse daran haben, dass Wanderwege mit Respekt gemeinsam genutzt werden können», sagt David Reichmuth vom Bike-Store Velotrend in Seewen. Wie er denken viele Velo-Fachhändler im Kanton Schwyz. Schwyzer Wanderwege und die Fachstelle für Wanderwege im Kanton Schwyz berufen sich anlässlich dieser gemeinsamen Aktion mit den Fachhändlern auf ein Gemeinschaftsprojekt mit den Organisationen Swiss Cycling, SchweizMobil, bfu, SAC und Schweiz Tourismus.
 
 
 
Koexistenz wichtig
Beim Verein Schwyzer Wanderwege hat man sich schon vor Jahren für eine Koexistenz von Bikern und Wanderern ausgesprochen. «Es bringt nichts, Verbote durchzusetzen oder neue anzubringen. Es ist einfacher, an die Vernunft und Rücksicht aller Wegbenutzer zu appellieren», so Emil Gwerder. Jüngst wurden bereits im Felde Hinweistafeln an neuralgischen Orten installiert, an Ausgangspunkten, die von Wanderern und Bikern genutzt werden. Der Schritt zu den Fachhändlern des Zweiradsports ist, so Emil Gwerder, «die logische Konsequenz und Folge der Aktion ‹Respekt›.»