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Schwyzer Wander App weiterentwickelt

Aus Schwyz Wandern wird Outdoor Schwyz! Danke der Anbindung an das Tourenportal Outdoor-schwyz.ch, der Zusammenarbeit mit Schwyz Tourismus und den Tourismusregionen, warten mehr als 350 Aktivitäten im ganzen Kanton Schwyz darauf entdeckt zu werden!

 

Auf diese Vorteile dürfen wir uns ebenfalls freuen

  • Leistungsstärker und präziser! Dank moderner Vektortechnologie die eine schnelle und responsive   Bedienung auf allen Geräten ermöglicht und mit kurzen Ladezeiten überzeugt.
  • Swisstopo Hintergrundkarte mit dem aktuellsten Wanderwegnetz
  • Messerscharfe Darstellung sämtlicher Karten-Details in allen Zoomstufen
  • Weniger Datenverbrauch durch eine geringere Gesamt-Datenmenge
  • Frei bewegliche und kippbare Karte für beste Orientierung und Navigation
  • Intelligente Filter und leistungsstarker Suche
  • Spielend leicht zur eigenen Tour – auf der übersichtlichen Benutzeroberfläche der App hast du alle wichtigen Details jederzeit im Blick.
  • Dank ausgefeilter Routing-Technologie erstellst du mit nur wenigen Klicks deine eigenen Touren.
  • Wähle aus verschiedenen Karten und Kartenebenen deine Lieblings-Ansicht und lass dir ein zu deiner Tour passendes Aktivitätsnetz anzeigen.

Sicher unterwegs

  • Starte die Aufzeichnung und los geht‘s: Während deiner gesamten Tour zeigt dir die App an, wo du gerade bist. Du kannst jederzeit Fotos machen und sie zur Tour hinzufügen. Durch die automatische Synchronisierung kannst du deine aufgezeichneten Touren später auf Outdoor-schwyz.ch bearbeiten.

 

Dies und noch vieles mehr erwartet uns in der neuen App Outdoor Schwyz.

Schwyzer Outdoor-Routen auf einen Blick

Wer sich gern draussen bewegt, findet neu von den Schneeschuhtouren bis hin zu den Wanderrouten im Kanton Schwyz alles zusammengefasst auf dem Portal outdoor-schwyz.ch. Einen Ausflug zu planen, wird somit noch einfacher.

Endlich hat der Schnee auch in den tieferen Lagen angesetzt. Jetzt kann man ihn beim Winterwandern, Langlaufen, Schneeschuhwandern oder Schlitteln so richtig geniessen. Neu finden Wintersport-Begeisterte eine Übersicht der Routen, Loipen und Schlittelpisten im Kanton Schwyz auf outdoor-schwyz.ch. Die Touren können zum Beispiel nach Länge oder Schwierigkeitsgrad gefiltert werden. Neben Kartenanzeige, Wegbeschreibung und Hüttentipps helfen auch die Gästebewertungen beim Entscheid, welche Tour man für das nächste persönliche Wintererlebnis auswählen möchte.

Ein Gemeinschaftsprojekt

Die vier Tourismusregionen Einsiedeln-Ybrig-Zürichsee, Erlebnisregion Mythen, Rigi – Berg und See sowie Stoos-Muotatal und Schwyz Tourismus pflegen das Outdoorportal gemeinsam. Der sechste im Bund ist der Verein Schwyzer Wanderwege, denn dank der App «SchwyzWandern» hat man dieselben Informationen auch immer auf dem Smartphone in der Hosentasche dabei. Finanzielle Unterstützung leistet der langjährige Tourismus-Partner Schwyzer Kantonalbank.

Das Portal ist in der warmen Jahreszeit ebenfalls eine Inspirationsquelle. Es eignet sich nicht nur, um in vorgeschlagenen Touren zu suchen, sondern auch um selbst Touren zu planen. Familien werden sich besonders für die Feuerstellen und Spielplätze interessieren. Genusswanderer lassen sich nur die aussichtsreichen Wanderungen anzeigen, und wer etwas Besonderes erleben möchte, schaut bei den buchbaren Angeboten rein. Der Bereich Sommer wird bis zum Start der Saison noch weiter ausgebaut, zum Beispiel mit Bike- und Velorouten. Das Portal outdoor-schwyz.ch bietet für alle etwas – und vor allem einen Gesamtüberblick über das Angebot im ganzen Kanton.

 

Die Schwyzer Wintersaison ist dieses Jahr kurz. Ein Grund mehr, sich mit der Übersicht auf outdoor-schwyz.ch gut vorzubereiten.

Bei Fragen im Zusammenhang mit dieser Mitteilung steht den Medienvertretern zur Verfügung: Barbara Elsener, Projektleiterin Schwyz Tourismus, Tel. 041 855 59 50.

Immer mehr Wanderer

Der Verein Schwyzer Wanderwege tagte vergangene Woche im Restaurant Post, Biberbrugg mit Vertretern von Kanton, Bezirken, Gemeinden, Korporationen. Man widmete sich vor allem dem Thema Ausbaustandards von Wanderwegen.

 

Auf den Wanderwegen im Kanton Schwyz tummeln sich immer mehr Menschen. Vor allem auf beliebten Strecken und an schönen Wochenenden herrscht mancherorts Grossandrang. Dazu gesellen sich immer mehr Mountainbiker die ebenfalls gerne die gleichen Wege benutzen. So entstehen Engpässe die für das Freizeitvergnügen teilweise ärgerlich sind.

 

Toleranz, Rücksicht und Respekt

Um die zuständigen Stellen auf die neuen Begebenheiten zu sensibilisieren, hat die Fachorganisation Schwyzer Wanderwege die diesjährige Behörden-Zusammenkunft auf das Thema „Ausbaustandards von Wanderwegen“ fokussiert. Ein Vertreter der Schweizer Wanderwege schilderte in einem interessanten Referat, die Entwicklung  auf dem Fuss- und Wanderwegnetz. Infolge der starken Zunahme der Mountain- und E-Bikes,  aber auch der vermehrten Wanderer, seien punktuelle Entflechtungen anzustreben. Die Bergwege sollen aber nicht übermässig feudal ausgebaut werden, weil damit noch mehr Wanderer angelockt werden, die nicht unbedingt bergtauglich seien. Wichtig seien gute Markierungen und Sicherung der gefährlichen Stellen. Für rotweiss markierte Wege brauche der Berggänger Schwindelfreiheit und eine gute persönliche Ausrüstung mit guten Bergschuhen und Regenbekleidung. Sehr wichtig, ausserhalb der baulichen Massnahmen, sei auch die Kommunikation und Sensibilisierung auf Toleranz, Rücksicht, Respekt.

 

Stacheldraht an Wanderwegen?

Zugegen war auch Regierungsrat René Bünter. Er zeigte auf, was der Kanton alles unternimmt, um dem „Mehrverkehr“ auf den Wanderwegen gerecht zu werden. Der Kanton ist für die wichtigsten Wanderwege zuständig. Verschiedene Sanierungen und Verlegungen seien im laufenden Jahr ausgeführt worden, weitere sind in der Pipeline, andere werden durch Einsprachen blockiert. Bünter lobte die gute Zusammenarbeit mit der Fachorganisation Schwyzer Wanderwege, welche die Koordination verschiedener Projekte zwischen Kanton und den Gemeinden wahrnimmt. Bünter erwähnte auch die Teilrevision des kantonalen Waldgesetzes, welches zum Teil auch die Wanderwege betrifft.

In der Fragerunde wollte eine Teilnehmerin wissen, ob Stacheldraht bei Fusswegen verboten sei. Die Antwort lautete, nein, leider nicht. Aber viele Bauern seien bemüht keinen Stacheldraht mehr einzusetzen, weil auch sie wissen, dass dies von einem grossen Teil der Öffentlichkeit gewünscht wird. Beim anschliessenden Apéro erfolgten interessante Diskussionen und reger Erfahrungsaustausch unter den Behördemitgliedern und den Wanderwegmitarbeitern.

 

 

Bild: Regierungsrat René Bünter informiert die Behördenvertreter

WanderWunder Schwyz

Die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz (SL) zeichnete im Mai die Moorwälder der Ibergeregg als Landschaften des Jahres aus. Anlässlich dieser Auszeichnung haben die Schwyzer Wanderwege zusammen mit Schwyz Tourismus die Aktion WanderWunder-Schwyz ins Leben gerufen. Auf www.wanderwunder-schwyz.ch sind Routen zusammengestellt, auf denen man die besonderen Schwyzer Landschaften auf wenig bekannten Wegen und Pfaden erkundet. Die Wanderungen belohnen nicht nur mit speziellen Naturschönheiten, sondern bieten auch die Teilnahme an einem attraktiven Wettbewerb. Als hilfreicher begleiter auf diesen Wanderungen empfehlen wir unserer App Schwyz Wandern.

17. Mai 2019

Perspektivenwechsel

Dem Arbeitsalltag entfliehen, um für einen Tag einer gemeinnützigen Organisation zu helfen? Mit Schaufel und Pickel einmal so richtig Dampf ablassen?

Im Rahmen eines Perspektivenwechsels schenkt die Schwyzer Kantonalbank ihren Mitarbeitern einen freien Tag, um genau das zu tun.

Letzte Woche war es für eine achtköpfige Gruppe so weit! Geschäftsführer Stefan Gwerder und Ortsleiter Godi Arnold begrüssten die bunt durchmischte Truppe auf dem Gemeindeparkplatz in Brunnen. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde erklärte Stefan Gwerder die Aufgaben der Schwyzer Wanderwege und wie diese ausgeführt werden. Danach wurde über die bevorstehende Arbeit informiert. «Wir werden auf dem Weg der Schweiz im Ingenbohler Wald einige Treppenstufen ersetzen.» 45 Treppenstufen, 15 Querabschläge und etwa 100 Armierungseisen – um genau zu sein. Voller Vorfreude wanderte die Truppe zum Einsatzort. Oben angekommen wurde zuerst die Baustelle inspiziert und die Arbeiten verteilt. Sofort schnappte sich jeder ein Werkzeug. Aufgeteilt in zwei Gruppen wurde gepickelt und geschaufelt. Vermoderte Querabschläge wurde herausgerissen. «Querabschläge dienen der Stabilität der Wege und sind unerlässlich für die Wasserhaltung. Wir müssen ebenfalls die alten Armierungseisen herausnehmen und entsorgen, damit diese nicht zur Stolperfalle werden», so Gwerder. Die zweite Gruppe machte sich an die Treppenstufen. «Wir ersetzen die alten Rundholztritte durch Eichenbretter. Rundholztritte sind bei nassem Wetter rutschig und werden heutzutage nicht mehr verwendet», sagt Arnold.

Nach einem reichhaltigen Mittagessen wurde weitergearbeitet. Die Arbeiten kamen zügig voran, trotz einiger Schwielen an den Händen, die sich bei einigen langsam bemerkbar machten. Diese waren jedoch schnell vergessen, als eine Gruppe Wanderer an der Baustelle Halt machte und die Truppe für ihren Einsatz lobte. Der Weg der Schweiz ist mit einer Frequenz von fast 200‘000 jährlichen Wanderern nämlich gut besucht. Am Ende des Tages konnten sämtliche geplanten Treppenstufen ersetzt, die Wegstruktur wiederhergestellt sowie alle alten Eisen entsorgt werden. Stolz betrachtete die Gruppe das Ergebnis. «Wie schnell die Zeit bei einer solchen Arbeit vergeht», staunten einige Helfer.

Zum Schluss wurde auf den Feierabend angestossen. Stefan Gwerder bedankte sich für die tolle Arbeit und den Einsatz aller Beteiligten. «Ohne die Hilfe von Freiwilligen und den Einsatz der Ortsleiter wäre der Unterhalt der Wanderwege nicht möglich», so Gwerder.

Der Verein Schwyzer Wanderwege bedankt sich herzlich bei der Schwyzer Kantonalbank und allen Beteiligten für ihren Einsatz und freut sich bereits heute auf den nächsten Perspektivenwechsel.

9. Mai 2019

Ortsleitertreffen im einheitlichen Tenue

Am 9. Mai 2019 fand das alljährliche Ortsleitertreffen im Restaurand Ried in Freienbach statt. Alfred Kälin, Präsident des Vereins Schwyzer Wanderwege, begrüsste die 35 anwesenden Ortsleiter und deren Helfer.

Anschliessend wurde thematisiert. Stefan Gwerder, Geschäftsleiter der Schwyzer Wanderwege, referierte über die geleisteten Arbeiten im letzten Jahr und die Auswirkungen des heissen Sommers. Hauptthema an diesem Abend war die Instandhaltung und Erstellung von Entwässerungen auf Wanderwegen. Gwerder zeigte anhand einiger Beispiele, wann Entwässerungen auf den Wegen Sinn machen und wie diese richtig zum Einsatz kommen. Denn die meisten Wegschäden entstehen durch mangelhafte Entwässerung. Eine den Verhältnissen angepasste Entwässerung reduziert den Unterhaltsaufwand drastisch. Entwässerungsmassnahmen müssen auf das Umland abgestimmt und in sensiblen Gebieten mit Fachleuten aus Landwirtschaft und Naturschutz abgesprochen werden. Feuchtgebiete können durch eine ungeeignete Entwässerung in Mitleidenschaft gezogen werden.

Im Anschluss wurden beim gemeinsamen Abendessen Erfahrungen ausgetauscht und bis in die späten Abendstunden diskutiert.

Ibergeregg SZ: Auszeichnung zur Landschaft des Jahres 2019

Öffentlicher Festakt mit Preisübergabe, Alpbuffet und geführter Wanderung: 13.00 – 18.00 Uhr, Ibergeregg, Hintereggbrunnen

Die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz (SL) ernennt die Moorwälder der Ibergeregg SZ zur Landschaft des Jahres 2019. Preisempfänger sind die Oberallmeindkorporation Schwyz (OAK) als Grundeigentümerin und die kantonalen Ämter für Wald und Naturgefahren (AWN) sowie für Natur, Jagd und Fischerei (ANJF). Durch ihr Engagement gelingt es auf der Ibergeregg, in modellhafter Weise die Ansprüche verschiedener Nutzungsgruppen mit dem Natur- und Moorschutz zu verbinden.

Der Festakt mit anschliessender Wanderung zu den Moorwäldern findet am Samstag, 25. Mai im Hintereggbrunnen, direkt auf der Ibergeregg, statt. Start der Veranstaltung mit einem regionalen Alpbuffet ist um 13.00. Der Festakt ist öffentlich und kostenlos. Bei schlechter Witterung findet er im Restaurant Passhöhe statt.

Am Vormittag führt die SL im Mehrzweckhaus Baumeli in Unteriberg eine Fachtagung zum Thema «Moorlandschaften im Spannungsfeld der Interessen» durch. Start der Tagung ist um 9.15 Uhr.

Weitere Informationen zur Anreise, dem genauen Programm etc. entnehmen Sie der Website 

www.sl-fp.ch/ibergeregg.

Neuer Geschäftsleiter

Stefan Gwerder

Seit dem 1.1.2019 ist Stefan der neue Geschäftsleiter der Schwyzer Wanderwege.

Stefan ist vor 6 Jahren zu den Schwyzer Wanderwegen gekommen und war bisher Technischer Leiter. Er wird das Amt als Technischer Leiter behalten und zusätzlich die Arbeiten als Geschäftsleiter wahrnehmen. Stefan ist bei der bpp Ingenieure AG angestellt und erledigt im Mandat die Aufgaben der Schwyzer Wanderwege

Ich freue mich riesig auf meine neuen Aufgaben und die Zusammenarbeit mit allen beteiligten.

15. März 2019

Die Schwyzer Wanderwege beschäftigen sich mit den Auswirkungen des Klimawandels

Bereits heute sind die Wanderwege im Kanton Schwyz mit dem Klimawandel konfrontiert. Spürbar sind zum Beispiel Starkniederschläge, die Wege auswaschen und die Infrastruktur schädigen. Der Verein «Schwyzer Wanderwege» möchte genauer wissen, welche Herausforderungen mit dem Klimawandel auf sie zukommt und hat dazu ein Projekt lanciert. Höchstes Ziel ist die grösstmögliche Sicherheit der Wanderwegnutzenden.

 

Werden wir im Jahr 2040 auf komplett anderen Wegen wandern und nur noch mit einem Schutzhelm in den Voralpen und Alpen unterwegs sein können? So schlimm wird es kaum kommen. Der Klimawandel hat aber erwiesenermassen Auswirkungen auf Temperatur- und Niederschlagsmuster. Diese wiederum haben Einfluss auf Naturgefahrenprozesse wie zum Beispiel Murgänge und Steinschlag. Aber welche Herausforderungen ergeben sich dadurch für die Schwyzer Wanderwege?

 

Regionale finanzielle Unterstützung

Die Fachorganisation hat beschlossen, diesen Fragen in vorausschauender Manier auf den Grund zu gehen.  Dank der finanziellen Unterstützung der «ebs Energie AG» und des «REV Rigi-Mythen» konnte ein Projektantrag beim Bundesamt für Umwelt (BAFU) eingereicht werden. Aus einer Fülle eingegangener Projektideen hat das BAFU die «Schwyzer Wanderwege» gemeinsam mit dem Dachverband «Schweizer Wanderwege » für die Projektumsetzung und einen namhaften Unterstützungsbeitrag ausgewählt.

 

Mehrere Workshops im laufenden Jahr

Im Jahr 2019 werden deshalb im Rahmen des Projektes «Sicher Wandern 2040» mehrere Workshops mit Experten aus dem Bereich Klimawandel und Naturgefahren durchgeführt, um die möglichen Auswirkungen zu erfassen und erste Schlüsse zu ziehen. In einem zweiten Projektschritt sollen dann konkrete Anpassungsmassnahmen in einem Pilotgebiet im Kanton Schwyz identifiziert werden. Die Fachorganisation freut sich über den baldigen Start des Projektes. Dieses wichtige Vorhaben trägt dazu bei, dass auch in Zukunft ein möglichst gefahrloses Begehen der Wanderwege und damit ein für alle erschwingliches Freizeitvergnügen möglich ist.

Brigitte Epprecht* *Forschungsgruppe Regionalentwicklung ZHAW



Aktuelle Herausforderungen und Massnahmen


Bereits heute stellen sich den Wanderwegverantwortlichen Probleme in Zusammenhang mit Naturgefahren und Extremereignissen. Eine nicht abschliessende Liste:

  • Naturgefahren zerstören Infrastruktur oder gefährden Wandernde
  • Extremniederschläge zerstören Wege und Weginfrastruktur
  • Wandersaison hat sich verlängert
  • «Neue Sommerfrische» zieht immer mehr (unkundige) Wandernde an
  • Lange Trockenphasen verändern die Wegstruktur. Gras und Humus bilden sich zurück und können Risse  entstehen lassen oder Steine und Geröll instabil machen
  • Zwischenmarkierungen bleiben weniger lange bestehen und verblassen schneller. Dies hat zur Folge, dass vermehrt Kontrollen durchgeführt werden müssen um wenn nötig diese zu erneuern.
  • An zentralen Stellen haben sich die Frequenzen von Wandernden stark erhöht. Das bedeutet eine zusätzliche Belastung der Infrastruktur auf Wanderwegen. So benötigen Sicherheitseinrichtungen an stark exponierten Stellen vermehrte Kontrollen oder gar einen Neubau um dem Ansturm standhalten zu können

Mehr zum Thema Klimaveränderung und Klimaszenarien finden Sie unter www.nccs.admin.ch

24.Mai 2018

30 Mann bringen Wanderwege in Schuss

Die Wanderwege im Kanton Schwyz werden durch die Mitarbeiter des Vereins Schwyzer Wanderwege in Schuss gehalten. In Lauerz fand ein Gedankeanaustausch der Ortsleiter statt.

 

Erhard Gick

Schwyzer und Schwyzerinnen haben ihre Wandersaison in tieferen Lagen bereits begonnen. Wer unterwegs war, hat bemerkt, dass da und dort bereits schon Wegmarkierungen ergänzt wurden oder Mitarbeiter der Schwyzer Wanderwege auf den Wegen im Einsatz waren. «Unsere rund 30 Mitarbeiter in den Schwyzer Gemeinden waren bereits fleissig und haben die Wege nach dem doch schneereichen Winter wieder in Schuss gebracht», sagte Alfred Kälin, Präsident der Schwyzer Wanderwege, an der eben stattgefundenen Fachtagung mit den Mitarbeitern. Von Küssnacht bis in den Talkessel, der March, Höfe und Einsiedeln sind die Wege in einen guten Zustand gebracht worden.

«So wie der Winter verlief, bedeutete dies jede Menge Arbeit für unsere Mitarbeiter», sagte auch Geschäftsführer Emil Gwerder und lobte die rund 30 Anwesenden am Ortsleitertreffen im «Bauernhof» in Lauerz. An zahlreichen Orten mussten umgefallene Bäume, abgerutschte Wege oder defekte Wegmarkierungen wieder weggeräumt werden. Dies tun die meist ehrenamtlich tätigen Mitarbeiter ohne direkten Auftrag. «Jeder weiss, was im Frühjahr auf ihn zukommt», so der Geschäftsführer weiter.

Jeder Weg wird kontrolliert und in Schuss gegracht

Sturmschäden konnten durch die zuständigen Förster noch nicht alle beseitigt werden, aber meist wurde auf den Wanderwegen ein passabler Durchgang geschaffen. «Was in unseren Bereich fällt, ist die jährliche Wegkontrolle. In den Frühlingsmonaten laufen unsere Mitarbeiter jeden Wanderweg ab und kontrollieren ihn auf mögliche Mängel, die zu beseitigen sind», sagte der technische Leiter der Schwyzer Wanderwege, Stefan Gwerder. «Grundsätzlich wird diese Kontrolle jedes Jahr in beide Wegrichtungen durchgeführt. Sie haben dazu eine Checkliste für die Kontrolle», sagte Gwerder gegenüber den Ortsleitern.

Das Prozedere beinhaltet dann weit mehr, als nur mit dem roten, weissen oder gelben Farbpinsel durch die Gegend zu laufen. Da und dort müssen Richtungszeiger auf verbogenen Stangen ersetzt werden, Sturmschäden oder Stolperfallen entfernt werden. «Die Frühlingslawinen haben unseren Mitarbeitern jede Menge Arbeit beschert, aber inzwischen sind die meisten Wanderwege wieder in Schuss gebracht worden», sagte Stefan Gwerder. Jetzt erfolgen diese Arbeiten in höheren Lagen, wo zuerst die Schneeschmelze abgewartet werden musste.

Hohe Wertschöpfung durch Qualitäts-Wegnetz

Jährlich werden im Kanton Schwyz rund 500000 Franken in den Unterhalt der Wege und der Infrastruktur investiert. Dank der teilweise grossen Freiwilligenarbeit der Schwyzer Wanderweg-Ortsleiter dürfte allerdings dieser Betrag noch weit höher liegen. Der Kanton Schwyz, als mittelgrosser Wanderkanton mit 1800 Kilometer Wanderwegen, generiert für die Wirtschaft jährlich eine Gegenleistung von mehreren Hunderttausend Franken. «Mit unseren Fachtagungen mit den Ortsleitern und einer guten Ausbildung sowie Ausrüstung garantieren wir, dass die Qualität unserer Wanderwege immer top ist», so Geschäftsführer Emil Gwerder.

19. Februar 2018

Sicherer Weg in die Badi

zu den Hopfräben-Vorlagen in der Gemeinde Ingenbohl

Der Wanderweg von Brunnen in Richtung Gersau ist Teil des beliebten und touristisch relevanten Waldstätterwegs. Jedoch ist das Teilstück von der Bristenstrasse bis zum Schiller nicht nur das unattraktivste sondern auch eines der gefährlichsten Stücke des gesamten Weges. Mit der seit Jahrzehnten geplanten Fussgängerbrücke über die Muota kann diese Lücke endlich geschlossen werden. Denn zusammen mit dem Steg würde auch der Wanderweg von der Strasse weg, hin zum Naturschutzgebiet verlegt. Und dies aus gutem Grund:

- Bundesgesetz: Das  Waldstätterweg ist ein bedeutender kantonaler Hauptwanderweg und ist als solcher gemäss Bundesgesetz abseits von Verkehrsstrassen zu führen.
- Attraktive Wanderwegverbindung abseits des Verkehrs: Jetzt führt der Wanderweg entlang der unattraktiven Gersauerstrasse. Mit Bau der Brücke kann dieser endlich verlegt und massiv aufgewertet werden.
– Direkt ins Naherholungsgebiet: Der Weg in die Hopfräben ist mit der Brücke um 600 Meter kürzer und zudem rollstuhl- und kinderwagentauglich.
- Sichere Verbindung zum Kinderstrandbad: Der jetzige Weg zur Badi auf dem schmalen Trottoir ist in Anbetracht der enormen Verkehrszunahme in den letzten Jahren insbesondere für Familien und Kinder gefährlich geworden.

Das Projekt bietet einen erheblichen Mehrwert – nicht nur für Wändergäste, sondern vor allem auch für die einheimische Bevölkerung. Deshalb empfehlen wir ein klares Ja zur neuen Fussgängerbrücke über die Muota.

Emil Gwerder
Verein Schwyzer Wanderwege

5. August 2016

<<Respekt>> in den Bike-Stores

SCHWYZ Der Verein Schwyzer Wanderwege ist für ein Miteinander von Wanderern und Bikern auf Wanderwegen. Die Fachhändler sind mit im Boot.
 
 
 
ERHARD GICK
 
 
Wanderer und Biker auf Schwyzer Wanderwegen, das sollte auch in Zukunft kein Problem sein. Der Verein Schwyzer Wanderwege macht sich stark für die Aktion «Respekt». Sie ist Grundlage für die gegenseitige Rücksichtnahme auf den Wanderwegen. Die vom Verein lancierte Aktion geht jetzt einen Schritt weiter. Sie holt die Bike- und Velohändler mit ins Boot. «Für uns sind sie wichtige Partner, um unsere Informationen direkt an die Biker weiterzugeben», sagt Emil Gwerder, Geschäftsführer von Schwyzer Wanderwege.
 
In den letzten Tagen hat der Verein damit begonnen, Fachhändler und Bergsportgeschäfte mit einer Bikeabteilung gezielt mit Hinweistafeln auszurüsten. «Die Aktion ist gut angekommen», sagt der Geschäftsführer des Vereins. Der Kanton Schwyz ist einer der fortschrittlichsten Wanderkantone bei der Koexistenz von Bikern und Wanderern.
 
 
 
Fachhändler wirken mit
Die ersten Reaktionen sind positiv, dass man auch in den Bike-Stores die Kunden und Kundinnen über den Ehrenkodex informieren will. Man sei dort gewillt, bei der Prävention mitzuwirken und zu sensibilisieren. «Wir werden die Tafel an prominenter Stelle aufstellen. Auch unsere Branche muss ein Interesse daran haben, dass Wanderwege mit Respekt gemeinsam genutzt werden können», sagt David Reichmuth vom Bike-Store Velotrend in Seewen. Wie er denken viele Velo-Fachhändler im Kanton Schwyz. Schwyzer Wanderwege und die Fachstelle für Wanderwege im Kanton Schwyz berufen sich anlässlich dieser gemeinsamen Aktion mit den Fachhändlern auf ein Gemeinschaftsprojekt mit den Organisationen Swiss Cycling, SchweizMobil, bfu, SAC und Schweiz Tourismus.
 
 
 
Koexistenz wichtig
Beim Verein Schwyzer Wanderwege hat man sich schon vor Jahren für eine Koexistenz von Bikern und Wanderern ausgesprochen. «Es bringt nichts, Verbote durchzusetzen oder neue anzubringen. Es ist einfacher, an die Vernunft und Rücksicht aller Wegbenutzer zu appellieren», so Emil Gwerder. Jüngst wurden bereits im Felde Hinweistafeln an neuralgischen Orten installiert, an Ausgangspunkten, die von Wanderern und Bikern genutzt werden. Der Schritt zu den Fachhändlern des Zweiradsports ist, so Emil Gwerder, «die logische Konsequenz und Folge der Aktion ‹Respekt›.»